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Schamanismus

Spirits – Geister im Herzen, das Buch von Olaf Bernhardt und Jennie Appel

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Die schamanische Ausbildung oder die eigene Entfaltung

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Die schamanische Ausbildung oder die eigene Entfaltung

 

Es wird viel über die schamanische Ausbildung gesprochen, die Rolle des schamanisch Praktizierenden als „Brückenbauer“, siehe dazu auch hier: Seminare

Die Ausbildung ist Sache der Geister

Die Ausbildung, vielleicht trifft „Entfaltung“ besser, wird von den Helfern und Freunden aus der NAW in langfristigen Beziehungen, aber auch spontanen Begegnungen übernommen.
Zum einen also durch Krafttier und Lehrer aber auch durch z.B. Naturgeister oder Ahnen, welche spontan oder während der schamanischen Arbeit unsere Wege kreuzen.

Schamanische Ausbildung - Aufgehende Sonne am Horizont

Am Anfang steht der Kontakt zu den Geistern

Die Geister begleiten uns von Geburt an und das ist gut so, gerade in unseren ersten Jahren brauchen wir ihren Schutz.
Zu der Zeit wissen wir von ihnen,  sprechen und spielen mit ihnen.
Später geht, bei den meisten, dieser bewußte Kontakt verloren, selbst wenn unsere Begleiter noch immer bei uns sind.

Dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo viele zu Suchenden werden.
Es kann auch sein das wir einen Beruf für uns gewählt haben bei dem uns unsere Verbundenen unterstützen.
Das gilt in erster Linie für Berufe bei denen Heilung und Hilfe das tragende Thema darstellen.
Dann erkennen viele, dass sie eine unsichtbare Unterstützung bei ihrer Arbeit haben und hinterfragen diese.
Wir suchen den Kontakt zu unseren Geistern wieder zu festigen, für uns bewußter zu machen.
Manch einer erledigt das im Alleingang, oder der direkte Kontakt ging niemals verloren.
Die meisten aber suchen nach Hilfe um diesen Bezug wieder herzustellen.

Bei uns ist das Basisseminar der Anfang des Weges, es ist die Basis des schamanischen Weges,
der Zeitpunkt an dem der bewußte Kontakt zu unseren Geistern wieder hergestellt wird.

Ausbildung zum Schamanen?

Da die Geister unsere schamanische Ausbildung übernehmen, stellt sich die Frage nach Sinn und Zweck der Seminare für Fortgeschrittene.

Die Themen der Fortgeschrittenenseminare sind wichtig auf dem Weg zur schamanischen Praxis.
Die wichtigsten sind: Diagnose & Heilen, Seele & Heilen, Naturgeister und Initiation, Leben und Tod.
Diese sind sozusagen die Grundpfeiler.
Doch selbst wenn ich all diese Seminare mehmals besucht habe, bedeutet das nur das ich mich mit der Thematik auskenne.
Es sagt nichts über meine Fähigkeit als Schamane aus.
Meine Fähigkeiten sind nicht ausreichend, da mich erst meine Zusammenarbeit mit den Geistern zum Schamanen macht.
Die Anzahl und Kraft meiner Helfer, meine Verbindung zu ihnen und die Kraft unseres gemeinsamen Weges sind Aussagen über meine Fähigkeiten als Schamane.
Das sind Eigenschaften, welche kein Mensch als Ausbildung anbieten kann.
So gesehen ist es niemandem möglich, jemand anderen zum Schamanen auszubilden.


Anderes bringt uns auch zur Entfaltung

Einen großen Teil übernimmt natürlich unsere Wanderung durch das Leben, aber vieles kommt durch eigenes erforschen, was im Schamanismus immer probieren bedeutet.

Fragen wir nach, sind häufig Fortbildungen durch Seminare, zu denen wir uns hingezogen fühlen, eine Form der Ausbildung.

Trommelgruppen sind ebenfalls ein guter Weg neuen und interessanten Pfaden zu folgen, auch Privat gibt es viele Möglichkeiten zu probieren,
nach Erfahrungen und persönlicher Kraft zu suchen.

Kreativität – Intuitives verfolgen neuer Ideen

Nicht selten öffnen sich durch eine Idee ganz neue Pfade und Pfade und Pfade und Pfade…….
Wie ist es einmal auf dem Bauch zu Reisen, im sitzen oder Stehen?
Vielleicht fällt es mir leichter schamanisch zu Reisen wenn ich meine Position dem Blickwinkel der schamanischen Reise anpasse.

Ein Freund, welchen ich froh bin auf meinen Pfaden begegnet zu sein, hatte den Mut auf seinem Basisseminar bei mir seine erste schamanische Reise im stehen zu machen.
Er stand da und bewegte sich sanft zu seinen Erlebnissen, während ich trommelte und die anderen im Kreis lagen und die Position probierten, welche bei den „meisten“ am Anfang funktioniert. Er hatte von Anfang an tiefe Reiseerlebnisse und mir ist es stets eine Freude diesen teilhaftig zu werden.

Nicht zu vergessen auch die eigene Dokumentation der Erlebnisse während wir auf Reisen sind.
Diese Form des schamanischen Reisens hat ja Tradition, ist doch die schamanische Arbeit in den meisten Kulturen ein öffentliches Ereignis, welchem alle gerne beiwohnen.
Dabei dokumentiert der Schamane seine Erlebnisse laut und meist im Singsang.
Wir machen das auch auf einigen unserer Seminare für Fortgeschrittene und die Teilnehmer berichten, dass es ihnen bei dieser Art zu Reisen leichter fällt am Ball zu bleiben, einer Art Schnur zu folgen, welche das Erlebte tiefer ins Bewusstsein holt und so alles intensiver macht.

Das sind nur Beispiele und es gibt unendlich viel zu Entdecken, wobei jeder seiner eigenen Spur folgen muss, was aber nicht heißt, dass wir ein Stück des Weges mit anderen zusammen „erschnüffeln“ können.

Wir haben natürlich großes Interesse an Ideen, Samen, die uns und andere in neue Richtungen blicken lassen.
Scheut Euch also bitte nicht uns solche mitzuteilen (mit uns zu teilen).

 

 

 

 

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Die schamanische Ausbildung oder die eigene Entfaltung
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Die schamanische Ausbildung oder die eigene Entfaltung
Beschreibung
Einen großen Teil übernimmt natürlich unsere Wanderung durch das Leben, aber vieles kommt durch eigenes erforschen, was im Schamanismus immer probieren bedeutet. Fragen wir nach, sind häufig Fortbildungen durch Seminare, zu denen wir uns hingezogen fühlen, eine Form der Ausbildung. Trommelgruppen sind ebenfalls ein guter Weg neuen und interessanten Pfaden zu folgen, auch Privat gibt es viele Möglichkeiten zu probieren, nach Erfahrungen und persönlicher Kraft zu suchen. Nicht selten öffnen sich durch eine Idee ganz neue Pfade und Pfade und Pfade und Pfade....... Wie ist es einmal auf dem Bauch zu Reisen, im sitzen oder Stehen? Nicht zu vergessen auch die eigene Dokumentation der Erlebnisse während wir auf Reisen sind. Diese Form des schamanischen Reisens hat ja Tradition, ist doch die schamanische Arbeit in den meisten Kulturen ein öffentliches Ereignis, welchem alle gerne beiwohnen. Dabei dokumentiert der Schamane seine Erlebnisse laut und meist im Singsang. Das sind nur Beispiele und es gibt unendlich viel zu Entdecken, wobei jeder seiner eigenen Spur folgen muss, was aber nicht heißt, dass wir ein Stück des Weges mit anderen zusammen "erschnüffeln" können.
Autor
Autor:Olaf Bernhardt

Lehrer für Schamanismus seit 1993 Schamanische Praxis seit 1991. Zahlreiche Forschungsreisen; Buchautor “Spirits – Geister im Herzen” (2013, Arun-Verlag, Olaf Bernhardt mit Jennie Appel)

One Response to "Die schamanische Ausbildung oder die eigene Entfaltung"

  1. lea Erstellt am 16. Februar 2015 um 8:07

    ich habe olaf vor über 15 jahren auf einem Seminar kennen gelernt….und bin seither immer dankbar wenn ich zu ihm ins Seminar kommen kann; jedes mal bereichert es mich aufs Neue; kehre inspiriert heim….diese „Ausbildung“ durch die Geister verwebt sich mit dem Leben…nun ist es nicht mehr so das ich ein alltägliches Leben habe und dazu den Schamanismus konsumiere sondern ich Lebe ein tiefes Leben mit der Berührung der Geister….eigentlich ist damit alles da was uns Mensch sein lässt…aber die Gemeinschaft, der Austausch und das Pflegen der Geisterkontakte ist irgendwie auch wichtig…schön das es diesen Raum gibt für Austausch, diese Seminare um Dinge zu vertiefen und offene Fragen zu beantworten….wie gut!

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