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Der Tod – viel mehr als ein Initiator

Kategorien: Blog

Der Tod

Der Tod – viel mehr als eine InitiatonSchamanismus und Tod

Der Tod, ein Thema, welches unangenehm ist und deshalb gerne ausgeblendet wird.

Ignoranz ist aber eine Eigenschaft, die meist negative Nebenwirkungen besitzt.
Im Zusammenhang mit dem Tod führt Ignoranz meist dazu, dass wir uns für scheinbar unsterblich halten und unser Leben leben, als hätten wir ewig Zeit. Wir machen und lassen mit uns machen, was wir nicht tun würden, im Bewusstsein unseres Todes, der ja früher oder später jeden ereilt.

Viele Todesfälle zeigen, dass scheinbar jeder seine Zeit zum Gehen hat. Dieser Zeitpunkt unseres Todes kann sich im Laufe des Lebens ändern und doch bleibt er letztlich unausweichlich.

Wir wissen nicht wann wir sterben und doch kann jeder Tag unser letzter sein. Einerseits ist das gut, da wir für vieles längerfristig planen müssen, aber andererseits auch nicht. Verschwenden wir doch viele Mühen für Unwichtiges. Um Missverständnissen vorzubeugen möchte ich darauf hinweisen, dass viele, scheinbar unnütze Tätigkeiten sehr wohl nützlich sind. Nichts Tun, sich der Muße hingeben, zum Beispiel, ist wichtig, da es uns für die Kräfte des Universums empfänglich macht.

Da ist es wichtig aufmerksam nachzuspüren und zu prüfen.
Auch leben wir im Angesicht des Todes bewusster. Viele die den Tod berührt haben können davon berichten.

Schamanismus und der Tod

Im Schamanismus ist der Tod ein wichtiges essentielles Thema.

Der Schamane stirbt zu seinen Lebzeiten und kehrt wieder zurück um die andere Seite zu erfahren. Für ihn ist der Tod eine Initiation.
er doch Vermittler zwischen der Welt der Geister und der Welt der Lebenden. Er ist der Grenzüberschreiter, der in vielen Welten wandelt.

Der Schamane sieht den Tod nicht das Ende, ist er doch in Verbindung mit vielem danach.

 

Der Tod - Licht zwischen den Bäumen

 

Zu einem erweiterten Verständnis von Leben und Tod verhilft im dies, zu einer anderen Haltung dem Leben und dem Tod gegenüber.
Es eröffnet ihm zudem aber auch Möglichkeiten.

Die Geister wissen um das Leben und haben den Vorteil eines erweiterten Blickwinkels. Das gibt dem Schamane die Möglichkeit anderen in ihrem Leid oder auch bei Problemen zu helfen.

Auch seine Fähigkeit zwischen den Welten zu vermitteln birgt viel Gutes. So kann er Streitigkeiten und Unerledigtes über den Tod hinaus klären. Seine Kenntnis der jenseitigen Welt erlaubt es ihm zudem Verstorbenen bei ihrer Reise dorthin zu helfen.

All das ist ihm nur durch seine Verbindung zu den Geistern möglich und wie wir wissen ist diese Verbindung naturgegeben (siehe Startseite). Doch braucht es unsere Zuwendung.

In unserem Seminar „Initiation, Leben und Tod“ sammeln die Teilnehmer eigene Erfahrungen rund um dieses Thema. Im Laufe einer Arbeit versuchen wir mehr über das Sterben zu erfahren.
Es gibt viele Informationen über den Tod und auch das Sterben. Die meisten decken einander und unterscheiden sich nur in Detailliertheit und Ausführlichkeit. Viele erwarten nun zumindest einige Beispiele, doch muss ich sie leider enttäuschen.

Schamanismus lebt durch die eigene Erfahrung und ohne diese kann sich niemand diesem Thema wirklich nähern.

 

 

 

 

 

Thema
Tod
Artikel
Tod
Beschreibung
Der Tod ist für die Meisten ein Tabu-Thema. Doch lohnt es sich die Ignoranz aufzugeben und den Schleier zu lüften. Der Tod ist initiatorisch und birgt viel Potential für das Leben.
Autor
Autor:Olaf Bernhardt

Lehrer für Schamanismus seit 1993 Schamanische Praxis seit 1991. Zahlreiche Forschungsreisen; Buchautor “Spirits – Geister im Herzen” (2013, Arun-Verlag, Olaf Bernhardt mit Jennie Appel)

2 Responses to "Der Tod – viel mehr als ein Initiator"

  1. anca Erstellt am 25. April 2015 um 19:55

    Die Erfahrungen und Erlebnisse die ich beim Seminar „Initiation, Leben und Sterben“ machen durfte, waren unglaublich tiefgreifend-sie änderten meine innere Welt und das Verhältnis zu meinen Geistern wurde noch inniger und vertrauensvoller.
    Der Tod, der schamanische Tod, hat mich vor kurze Zeit wieder berührt, als ich verzweifelt nach mir Selbst suchte.
    Es kam überraschend und war ein totaler innerer Stillstand, aber es war kein Ende, sondern es folgten Momente wo die Geister mir tiefere Einblicke in das Leben zeigten; wo ich die Kraft welche die Welt zusammenhält spürte. Es waren auch persönliche Botschaften und eine Erweiterung des Bewusstseins, mit der Erkenntnis dass ich auf meinem Weg zur Ganzheit, oft die Ebenen vermischt habe. Auf eine Ebene, die Seele die durch ihre Schwingungen schon lange in Resonanz mit meine Quelle, mit meine Kraft war….und die andere Ebene wo Ängste, Selbstzweifel, Kränkungen und angelernte Schutzmechanismen, Blockaden auslösten. Diese werden nicht verschwinden, aber durch das Licht was auf sie gerichtet wurde, verlieren sie an Macht und Glaubwürdigkeit. All das wusste ich schon aus Bücher, aber die unmittelbare Erkenntnis gibt die Kraft zum überwinden.
    Es ist Leben pur, was der Tod mir zeigte! Und die Erfahrung öffnete mehr meine inneren Sinne, um bewusster nach Hause anzukommen…..jetzt, will ich tanzen…mit dem Leben…mit dem Baum…:-)

  2. Petra Erstellt am 22. Dezember 2015 um 9:04

    Das Thema „Tod“ ist für viele viele Menschen „schwere Kost“. Es wird geschwiegen, es wird verschwiegen, es wird peinlich berührt zu Boden geblickt, wenn die Rede darauf kommt.

    Was ich erfahren durfte, auf dem Seminar „Leben und Tod“ ist so unglaublich und so schwer in Worte zu fassen.
    Diese allumfassende Liebe, diese Tiefe, die das berührt, und auch diese Leichtigkeit, die ich erfahren durfte, haben mein Leben unendlich bereichert.

    Es geht nicht um den einzelnen an sich, sondern vielmehr um das große Ganze.

    Deswegen nervt manches nicht weniger im Alltag (wäre zwar nett, aber nunja 😉 ) aber es wird unendlich viel erträglicher.

    Ich bin ein Stück weit leichter geworden 🙂
    Mir selbst bewusster, meinen Mitmenschen bewusster und bewusster im Umgang mit dem einen oder anderen.

    Es hat mich so tief berührt, dass ich das kaum in Worte fassen kann.
    Leben und Leichtigkeit, das hat es bewirkt und das ist unglaublich toll.

    Es gibt Momente, wie sie jeder kennt, der Kinder hat. Man ist gestresst, weil etwas nicht schnell genug funktioniert, weil es nicht so läuft, wie man sich das eigentlich dachte, weil eine andere Reaktion eintrat, als man das erhoffte. Einfach weil das Leben anders ist, als man das so denkt 😉
    Vor dem Seminar bin ich laut geworden, gestresster, als unbedingt nötig.
    Heute reagiere ich anders, bin gelassener, lasse mich mehr auf die Situation ein, wandle den Stress in „Quatsch“ um, lache viel mehr mit und dadrüber, über das, was mich grade so ärgert, dann ärgert es mich nicht mehr.

    Ich habe erfahren dürfen, wie schön Leichtigkeit sein kann und lebe diese im Leben weiter 🙂
    Eine unglaubliche Erfahrung die für uns alle (meine Familie und mich) und unser Zusammenleben unglaublich wertvoll ist.

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